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Wie alles anfing
Im Jahr 1960 war es dann soweit, dass der Plan in die Tat umgesetzt wurde. Schnell waren 17 junge Männer aus Binningen gefunden, die dem neuen Verein beitreten wollten. Es waren dies: Anton Emmerich, Heinz-Josef Johann, Günter Jung, Franz Junglas, Klaus Junglas, Peter Junglas, Egon Michels, Franz Oster, Helmut Oster, Otto Oster, Peter Oster, Willi Oster, Karl-Josef Oster-Daum, Albert Reichert, Gregor Schenk, Karl-Josef Schenk und Peter Ternes. Flöten und Trommeln wurden mit finanzieller Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr angeschafft und Anton Pauly aus Hambuch wurde als Übungsleiter bestellt. Peter Junglas übernahm die Formalausbildung und das Amt des Stabführers. Bald fanden die ersten Proben bei Anton "Meise" Emmerich auf der Wiese statt. Im Winter wechselte man in die "Alte Schule" und jeder musste Holz für den Ofen mitbringen. Als erstes Musikstück wurde der Marsch "Torgauer" einstudiert. Um die Sache zu vereinfachen und das langwierige "Notenlernen" zu umgehen, behalfen sich die Flötisten mit einem Zahlensystem anstelle von Noten, während die Trommler sich eines kryptischen Mixes aus Kreisen, Strichen und Kreuzen bedienten. Auf der Kirmes 1960 konnte den Binninger Bürgern dann der "Torgauer" beim
ersten Auftritt des neuen Vereins präsentiert werden. Da es sich um das einzige
Musikstück handelte, wurde es am laufenden Band wiederholt. Schon bald waren die Auftritte nicht mehr ausschließlich auf Binningen begrenzt, sondern auch in den Nachbarorten präsentierte man das Erlernte. Nachdem 1963 noch weitere Mitglieder hinzu kamen, entschloss man sich eine Uniform zu kaufen, um fortan auch nach außen den Verein einheitlich zu repräsentieren. |
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