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Die Zeiten ändern sich
In den Folgejahren wurde es etwas ruhiger um den Spielmannszug und der soziale Aspekt rückte stärker in den Vordergrund. Die Auftritte wurden auf ein gesundes Maß reduziert, während die Gemeinschaft des Vereins durch viele außermusikalische Aktivitäten, wie z.B. Zeltlager, Vereinstour, Kanufahren geprägt wurde. Die musikalische Linie bewegte sich langsam auch in die Richtung moderner Rhythmen. So wurden die Sambastücke "Hot and Sweet" und "Salutas Amigos", aber auch die Konzertstücke "Die Großherzogin von Gerolstein" von Jacques Offenbach und "Japanischer Tanz" von Georg ter Voert einstudiert. Darüberhinaus hat der Spielmannszug auch kirchliches Liedgut in seinem Repertoire und gestaltet gerne die Hochzeitsmessen seiner Mitglieder musikalisch mit. 1994 erfolgte ein großer Einschnitt innerhalb der Vereinsführung, als Franz-Josef Ternes nach vierzehn Jahren sein Amt als erster Vorsitzender nieder legte. Von 1980 bis 1994 prägte er den Verein durch sein unermüdliches Engagement maßgeblich und führte ihn zu seinen größten Erfolgen. Seine Nachfolge trat Hermann-Josef Hofhus an, der dem Spielmannszug von 1994-2000 vorstand. Seit 2000 teilen sich Oliver Reichert und Thomas Ternes das Amt des ersten Vorsitzenden. Nachdem Franz-Josef Ternes 1999 auch seine Tätigkeit als Stabführer aufgab, übernahm Peter Emmerich den Taktstock. Günter Urwer erklärte sich im Jahr 2001 bereit, die Stabführung beim Straßenspiel zu übernehmen. |
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